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Dienstag, 14. Dezember 2010

Bienen vs. Pestizide und Gentechnik

Nur um mal zu sehen, was das Zeug überhaupt für Auswirkungen hat.
Ein Pflanzenschutzmittel (Clothianidin) führte 2008 zu flächendeckendem Bienensterben in Süddeutschland.
In den USA macht stört das Gift in den Pollen von GVO-Mais das Immunsystem der Bienen und macht diese anfällig für Parasiten; das hat ein Aussterben der Bienen zur Folge.

Das zeigt nur zu gut, dass die Folgen nicht kalkulierbar sind. Weder ist klar, was bei unkontrollierter Freisetzung von Pestiziden passiert (und wann dies passiert), noch kann man in Studien erfassen, was mit GVO in freier Wildbahn passiert. Und die Lage ist ernst. Bienen nehmen uns eine Menge Arbeit ab. Wenn wir sie erfolgreich ausrotten, können wir demnächst unsere 4 Millionen Arbeitslosen mit Federn über die Felder jagen. Zum Bestäuben. Ich will gar nicht wissen, welche Pflanzen dann aussterben, weil sie sich nicht mehr fortpflanzen können.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Staat gegen Gericht

GenfoodneindankeBlog » US-Richter lässt Zuckerrüben ausreißen

Ein Bundesrichter stellt fest, dass die Zulassung einer GVO-Zuckerrübe nicht gültig ist, weil keine Umweltverträglichkeitsprüfung gemacht wurde. Das US-Landwirtschaftsministerium setzt sich mal wieder derbe frech darüber hinweg. Das unterbindet der Bundesrichter dann mal schnell wieder und lässt die Rüben vernichten.

Boa. Auch in USA setzt man sich einfach über das bestehende Recht hinweg. Geht's noch? Wozu haben wir denn Gesetze, wenn sich keiner dran halten will? Zum Kotzen!

Donnerstag, 25. November 2010

Davor fürchtet sich Sachsen-Anhalt

Das sind also die Aktionen vor denen sich Sachsen-Anhalt fürchtet (oder seine Lobyisten). Man prügelt gegen den Widerstand der Bevölkerung einen Anbau von GVO in der Nähe einer Gendatenbank durch woraufhin Aktivisten die Felder vernichten, bevor sie blühen und die Gendatenbank verunreinigen können. Der Betreiber der Gendatenbank wollte auch gleichzeitig gentechnisch veränderten Weizen anbauen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) genehmigte das, fordete aber die Gendatenbank dazu auf, darauf zu achten, dass die Anbauflächen weit genug entfernt wären. Das wollte aber der Betreiber der Gendatenbank nicht.

Ein herzhaftes Geziehe und Gerangel eben, bei dem die öffentlichen Stellen verunsichert sind während die Unternehmen nicht so auf die Gesetze achten wollen.

Donnerstag, 18. November 2010

Gentechnisch veränderte Tiere in freie Wildbahn

Schön wie weit wir doch schon sind. Gentechnisch veränderte Tiere werden freigelassen. Und dann auch noch Moskitos, Lebewesen, die sich schnell und unkontrolliert vermehren. Der Ansatz hingegen ist sehr human. Ausrottung, bzw. Begrenzung von lustigen Krankheiten wie Malaria, Gelb- und Dengue-Fieber. Schau's dir an!
GenfoodneindankeBlog » Die ersten Gentech-Moskitos fliegen schon