Montag, 18. Oktober 2010

Und wieder darf gemacht werden, was man will ...

Da hat mal einer erkannt, was für sein Land gefährlich ist, und dann darf er es nicht verbieten. Jetzt dürfen weiterhin diese privaten "Sicherheitsdienste" im Einsatz sein. Sicherheitsdienst ist so ein schönes Wort wie bewaffneter Konflikt. Denn eigentlich geht es hier um Söldnerarmeen. Diese sind für die USA ein großer Vorteil, da sie nicht zur offiziellen Armee des Landes gehören. Damit ist für sie weder das Militärgericht noch die normale Jurisdiktion der USA zuständig. Auf gut Deutsch: die Jungs können im Kriegsgebiet tun und lassen, was sie wollen, solange der dortige Staat ihrer nicht habhaft wird, gibt es keine Verurteilung. Der nächste Vorteil ist, dass die Zahlen der Toten bei diesen Söldnergruppen nicht in den offiziellen Statistiken auftauchen. Weniger Geschrei bei der usamerikanischen Bevölkerung. Und diese Truppen will Karsai verbieten und darf es nicht wegen Bedenken der NATO (die Organisation, die von den USA gelenkt wird).
Eine kleine Übersicht, was man z.B. so über Xe-Services (ehemals Blackwater) weiß.
Ich lese gerade, dass man 2007 tatsächlich sowas versucht hat, wie Blackwater unter das US-Gericht zu stellen. Haben dann aber gleich Immunität bekommen, die sie vor diesem Beschluss schützt.

Karsai weicht Verbot von Sicherheitsfirmen wieder auf | tagesschau.de
Die afghanische Regierung hat ein vollständiges Arbeitsverbot für private Sicherheitsdienste im Land relativiert. Präsident Hamid Karsai verfügte, dass Sicherheitsfirmen weiterhin rund um Botschaften, diplomatische Residenzen und Konvois sowie militärische Stützpunkte agieren dürfen. Die Regierung gehe damit auf "Bedenken der NATO und ausländischer Botschaften" ein.
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Sonntag, 17. Oktober 2010

Urban Agriculture

Urban Agriculture, City Farming, Gemeinschaftsgärten, Guerilla-Gardening, nomadisches Gärtnern. Der Städter verlangt seinen Boden zurück und wird zum Bauern. Legal, Illegal, aber nicht scheißegal wird Biogemüse auf den Brachflächen der Städten gezogen. Eine Alternative für Deutschland?

Mehr dazu auf scherberspacken.de.

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Kurz in die Finanzen geguckt

Seit einer Woche kaufe ich nur noch Bioprodukte. Mein Überblick sagt mir, ich hätte bis jetzt 31,50 € ausgeben dürfen (4,50 € x 7 Tage) und 31,18 € hab ich ausgegeben. Im Moment habe ich eigentlich genug Lebensmittel für Frühstück und Abendessen für die nächste Woche. Muss mich nur noch um das Mittagessen kümmern. Ich bin guter Dinge ;)

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Rainer Roggen die Zweite

700g Sauerteig
700g Roggenmehl
75 ml warmes Wasser
100g Sonnenblumenkerne
200g Paprika

Paprika sehr klein schneiden, alles miteinander vermischen und zu einem nicht-klebrigen Teig formen. 2 Stunden lang im auf 40°C angeheizten aber abgeschalteten Ofen gehen lassen. Mit Wasser bestreichen oder mit Mehl bestäuben. Bei 250°C (vorgeheizt) 20 Minuten backen, danach auf 180°C runter drehen und 40 Minuten lang backen.

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Tomaten-Butter

250g Butter
4 Tomaten
20g Tomatenmark
15g Basilikum (tiefgefroren)
5g Oregano
5g Thymian
Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Paprikapulver

Butter weich werden lassen, mit einem Kochlöffel aufschlagen. Tomaten hacken. Gewürze, Tomaten und -Mark, und Butter miteinander vermengen, eine Brise Salz, etwas Pfeffer, einen Spritzer Zitronensaft und Paprikpulver dazu. Alles gut durchkneten. In eine Form füllen und im Kühlschrank kalt stellen.

Ergibt einen leckeren Aufstrich, der das Sortiment für's Frühstück und Abendessen sehr lecker ergänzt.

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Roggenbrötchen

Nach diesem Rezept.

400g Roggen-Sauerteig
300g Roggenmehl
1 Sprutz Wasser
2 gestrichene Teelöffel Salz
1 Teelöffel Zucker
20 ml Rapsöl

Alles 5 Minuten miteinander verkneten, bis man einen nicht klebenden Teig hat. 30 Minuten ruhen lassen, danach noch mal 5 Minuten kneten. Zu einer Wurst formen und in 16 Brötchen teilen. Diese Teigstücken zu Brötchen "schleifen". Dazu auf das Brettchen legen und mit der flachen Hand darüber drehen. Langsam die Hand von flach zu hohl halten, dass innen drin der Teig rotiert. 2 Stunden gehen lassen und dabei die Oberfläche immer wieder anfeuchten.

Bei 250°C im vorgeheizten Ofen 5 Minuten backen, dann auf 180 Grad 25 Minuten backen.

Meine Brötchen sind nicht so richtig aufgegangen, da ich sie immer mit kaltem Wasser bestrichen habe. Das hat scheinbar ihre Temperatur stark gesenkt und sie am Aufgehen gehindert. Geschmeckt haben sie lecker, sind aber noch meilenweit von Bäckerbrötchen entfernt.


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Ganz wichtige Grundlagen des Backens

Beim Backen macht man so manche Fehler. Manche von uns sind ja fehlerfrei, aber die meisten tappen doch in die eine oder andere Falle. Deswegen hier ein paar Grundlagen, die man beachten muss, damit es einfacher geht. Ich beziehe mich dabei auf das Backen von Brot/Brötchen.

1. Mengenangaben:
Die Mengenangaben in den Rezepten sollte man schon beachten. Wenn man von etwas zu viel genommen hat, dann muss man alle anderen Zutaten in dem selben Verhältnis erhöhen. Nimmt man zum Beispiel zu viel Wasser, dann muss man sowohl Mehl als auch Sauerteiggehalt erhöhen.

2. Wasser:
Die Wassermenge ist abhängig vom Typ des Brotes. Je höher die Typzahl, desto mehr Wasser kann aufgenommen werden. Damit ist aber auch klar, dass die angegebene Wassermenge im Rezept auch nicht stimmen muss. Deswegen immer mit ganz wenig Wasser beginnen und langsam nachgießen, wenn es zu wenig ist. Ein Roggenteig kann schon gehörig Wasser aufnehmen und wird schön feucht. Ein höherer Wasseranteil im Teig sorgt dafür, dass die Hefe besser treiben kann.

3. Teig:
Ein Roggenteig klebt mehr als ein Weizenteig. Man kann den Teig mit einer Maschine oder einer Gabel rühren, bis er eine schöne Masse ergibt. Die Masse muss an Knete aus der Jugend erinnern und darf nicht zu fest sein. Allerdings auch nicht so flüssig, dass es keine Masse mehr ist, die man in der Hand halten kann. Bei einem Roggenteig reicht das Zusammenrühren aus, da er schon genügend aktiven Kleber enthält, einen Weizenteig muss man länger kneten um den Kleber des Weizens zu aktivieren.

4. Gehen lassen:
Ein Teig muss meist 2 Stunden im Warmen herumliegen, damit die Hefe/Sauerteig aufgeht. Die Temperatur sollte dabei so 30-40 Grad betragen. Ich stelle gern den Teig in den Ofen, heize kurz auf das allerniedrigste an (ca. 40-50 Grad) und lasse dann nur die Lampe an. Damit geht der Teig wunderbar auf. Der Teig sollte sich schon sichtbar aufgehen, im besten Falle sich verdoppeln. Tut er dies nicht, so muss man ihn noch mal einstampfen und mit Hefe vermengen und erneut gehen lassen. Muss man beim Gehen-Lassen die Teiglinge mit Wasser bestreichen, sollte man warmes Wasser verwenden, da kaltes die Temperatur enorm senkt und das Aufgehen verhindert.

5. Backen:
Ein Backblech sollte man entweder mit Backpapier auslegen oder mit Mehl bestreuen. Bei dem Mehl muss man darauf achten, dass es den Boden fast zusammenhängend bedeckt (ganz kleine Löcher sind ok, aber bitte nicht größer als 0,5 cm). Sonst klebt das Zeug wie Teufel und man muss nur ungehörig schrubben

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Wie wird denn hier regiert?

So wird in Deutschland regiert! Je weiter wir uns vom 3. Reich entfernen, desto näher kommen wir an selbiges heran. Ob Herr Geißler zu seiner Zeit auch Basta-Entscheidungen durchgedrückt hat? Mir scheint ja, dass man früher mehr Wert auf die Mitbestimmung des Volkes gelegt hat.

Geißler: "Zeit der Basta-Entscheidungen vorbei" | tagesschau.de
"Staatliche Entscheidungen bei solch gravierenden Projekten ohne Einbindung der Bürger gehören dem vorherigen Jahrhundert an", sagte Geißler der "Bild am Sonntag". Die "Zeit der Basta-Entscheidungen" in Deutschland sei vorbei. Dafür sei auch der jetzt begonnene Schlichtungsprozess ein deutliches Signal.
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Mach ma Butter auf's Brot

Wenn man so BioBio leben will, dann sieht man auch die Preise für Käse und Wurst. 15 - 20 Euro das Kilo sind da keine Seltenheit. Da kommt natürlich die Frage auf, was man sich noch so auf's Brot schmieren lassen kann ohne dabei arm zu werden. Und wenn man so hin und her überlegt kommt nicht viel raus:
Käse,
Wurst,
Quark,
Butter,
Marmelade,
Nuss-Nougat-Creme,
Bananen

Ich bin also auf der Suche nach exquisiten Aufstrichen, die günstig herzustellen sind und lecker schmecken. Hier gibt es eine Liste, die ich mal durchgehen werde. Der erste Angriff ist Tomatenbutter. Nebenbei versuche ich meine ersten Brötchen selbst zu backen :)

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