Dienstag, 4. Januar 2011

Dioxin und die Reaktion

Wir haben unseren nächsten Dioxinskandal (kann man die überhaupt noch zählen?). Und gleich brüllt die Politik nach schärferen Gesetzen. Kennt man ja von Amokläufern und sonstigen krassen Ereignissen, die nicht so oft passieren. Und was war der Grund?
"Wir waren leichtfertig der irrigen Annahme, dass die Mischfettsäure, die bei der Herstellung von Biodiesel aus Palm-, Soja- und Rapsöl anfällt, für die Futtermittelherstellung geeignet ist", wird Geschäftsführer Siegfried Sievert vom "Westfalen-Blatt" zitiert.
Also Vorsatz, egal ob böswillig oder versehentlich, und was fordert die Politik?
Es dürfe nicht sein, dass auf einem Betriebsgelände womöglich ein Knopfdruck genüge, um durch das Öffnen eines falschen Ventils hochriskante Stoffe illegal in Futtermittel einzumischen, sagte Aigner
Ne ist klar. Und getrennte Anlagen helfen jetzt also dagegen, wenn jemand Abfallstoffe in die Lebensmittel mischen will.

Montag, 3. Januar 2011

Glaubwürdigkeit IX: der Kampf im All

WikiLeaks-Enthüllungen: USA und Deutschland planen Späher im All - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

Na herrlich. Mit unserem Buddy #1 wollen wir Spionagesatelliten hochschießen. Bitte, wenn sie wollen, sollen sie das tun. Aber wie:
Offiziell werde das Projekt als zivil deklariert, es solle Umweltzwecken dienen, heißt es in den Berichten.
Ich glaub ja nicht an die Klimalüge ... aber angesichts solcher Nachrichten bekommt das ganze einen tragfähigen Unterbau!

Wissenschaft ist auch nur Glauben

The Decline Effect and the Scientific Method : The New Yorker

Bei zahlreichen Experimenten tritt der Decline Effekt auf. Werden sie reproduziert, dann lassen sich die Effekte des Erstlingsexperiment viel schlechter bis gar nicht mehr nachweisen. Der Autor behauptet, dass viele Ergebnisse nur zufällige Ausreißer in der Statistik sind.

Und somit wird Wissenschaft nur zu dem, gegen das sie sich verschworen hat. Glaubenssache.

Vom Obdachlosen zum Millionär

Kontraste klärt uns auf: Armenhelfer zocken den Staat ab. Es geht um die Treberhilfe, die es sich leisten kann ihrem Chef 435.000 € Gehalt im Jahr zu zahlen, außerdem Dienst-Sportwagen und billige Miete in der vereinseigenen Villa. Und woher kommt das Geld? Aus Spenden und Staatszuschüssen. Und wie kommen die Gewinne zusammen: man bezahlt andere Mitarbeiter schlechter und arbeitet mit Überbelegung von Obdachlosenheimen.

Genau das ist deutscher Sozialstaat. Und mir drängt sich da immer mehr auf, dass dieses Verhalten gewollt ist. Und nachher wundern wir uns wieder, warum wir soviel Geld ausgeben müssen. Zum Kotzen.

Abschied vom Sozialsystem

Langsam wird es amtlich. Deutschland kennt die Kurtaxe schon seit Jahren. Seit Erniedrigung der MwSt. für Hotels überlegen viele deutsche Städte eine Kulturtaxe einzuführen. Nun langt auch Rom zu. Der Weg ist klar. Den, den wir uns gewünscht haben. Jeder ist für das verantwortlich, was er nutzt. Langsam, aber sicher verabschieden wir uns von dem Staat, der bestimmte Leistungen auf alle Bürger umlegt, da sie schützenswert sind. Und wir kommen langsam aber sicher zum Ideal des Neoliberalismus: "Es gibt zwar alles, aber nur wenn man es sich leisten kann". Blöd nur, dass damit alles vor die Hunde geht, was sich im Moment keiner leisten will. Davor hab ich Angst.

Links der Woche 3.1. - 9.1.

Frohes neues, gell!

Ja, da bin ich wieder, das ist priiiihiiiimaa.

Willkommen im neuen Jahr! Ihr habt es geschafft. Es gab zwar nichts zu feiern, aber wir haben es trotzdem getan. Das nennt man Optimismus. Ich hab die Feiertage von Weihnachten bis Neujahr gelegt und genutzt um mal abzuschalten. Leider tut die Politik hier und auch in anderen Staaten nie. Würde ihnen mal gut tun. Überhaupt allen. Wir wünschen uns immer die geruhsamen Feiertage und was auch noch immer, basierend auf christlichen und germanischen Traditionen. Aber wir nehmen die ganzen guten Wünsche nicht wirklich wahr. Wir gehen raus, feiern, oder fahren in den Urlaub und zwischendrin müssen wir vielleicht auch noch mal arbeiten und versuchen die paar Tage bis Silvester irgendwie rum zu bringen. Aber 2011 wird alles besser (auch wenn wir nichts dafür tun) und deswegen gibt es einen neuen Start und wir können uns alle dazu beglückwünschen; wir haben es in das neue Jahr geschafft!

Dienstag, 21. Dezember 2010

Die Zukunft der Frauen

Hanna Rosin: New data on the rise of women | Video on TED.com

Wuhuuuu ... es gibt tatsächlich Frauen, die gerne 18 Stunden am Tag arbeiten möchten und erwarten, dass der Mann auf die Kinder aufpasst. Wo muss ich mich einschreiben? Wo finde ich die? Ich bin dabei!

Montag, 20. Dezember 2010

Das große Schneechaos

Pff ..die 20 Zentimeter Schnee.

Da könnte man sich besser das hier anschauen: Tagesschau vom 1.1.1979 zum Schneechaos in Norddeutschland oder Gefangen im Reich aus Eis und Schnee - einestages. Das war wirklich ein Schneechaos.