Dienstag, 26. Oktober 2010

Bio bei den Discountern

Lebensmittel: Warum Bio-Apfel nicht gleich Bio-Apfel ist - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE
Gerade Produkte aus China mit seiner großen Umweltverschmutzung seien aber eher fraglich, meint der Chef der Öko-Stiftung.
Wie vertrauenswürdig sind die Kontrollen?
Die Biowaren von Aldi & Co. tragen zwar überwiegend das EU-Biosiegel. Die deutlich strengeren Siegel von Anbauverbänden wie Naturland oder Demeter findet man dort aber kaum. Diese Öko-Anbauverbände verlangen anders als bei den EU-Siegeln, dass Betriebe komplett auf ökologische Kreislaufwirtschaft umgestellt haben. Für Großbetriebe, die die Discounter beliefern, ist das eine hohe Hürde.
War irgendwie klar, dass die die "fehlerhaften" Bio-Produkte nicht einfach wegkippen können. Aber ist es verwerflich, wenn man die im konventionellen Landbau weiterverwendet?
Von den in den Testlabors untersuchten 75 Lebensmitteln waren fast alle ohne Fehl und Tadel hinsichtlich Qualität und chemischer Rückstände.
Oho, schlappe 25 % entsprachen nicht dem Bio-Siegel. Da hab ich ja gleich mehr Vertrauen in die Lebensmittelproduzenten. Da fragt man sich: ist nicht vielleicht der Apfel aus kontrolliertem Landbau vom Bauernmarkt besser als der Apfel aus Bioanbau in China?
Mittlerweile tragen rund 35.000 Produkte das Bio-Siegel der EU. Über den Transportweg sagt diese Plakette aber beispielsweise nichts aus. Allein ein Bioapfel aus Argentinien legt mindestens 11.000 Kilometer zurück, um in deutsche Regale zu gelangen.
Ökobilanz wir kommen. Bio-Apfel für die persönliche Öko-Bilanz oder kontrolliert angebauter Regions-Apfel für die Welt-Öko-Bilanz?

Hier beantwortet ein demeter-Öko-Anbau viele Fragen zum Apfel und dessen Anbau.

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