Dienstag, 14. Dezember 2010

Biokäufer bezahlen Kosten von Pestiziden

Na schon gewusst? Auch wenn du dich bemühst pestizidfreie Produkte zu kaufen, schiebst du den Pestizidkonzernen trotzdem Geld in den Arsch. Denn die Überwachung von Pestizideinsatz (Lebensmittel- und Grundwasserüberwachung) kommt der Steuerzahler auf. Die Alternative (wie in anderen europäischen Ländern) ist, die Kosten den Pestizidherstellern in Rechnung zu stellen. Dann werden die Kosten zwar wieder auf den Käufer umgelegt, dafür aber nur auf die, die mehr Pestizide in sich hineinschaufeln.

Die 17 Millionen, die das ganze kostet, sind zwar Erdnüsse verglichen mit dem Jahreshaushalt des Staates oder dem Lebensmittelumsatz. Angesichts der leeren Kassen sollte es aber doch ziemlich sein umzulegen, was umzulegen geht. Das würde darüber hinaus die Möglichkeit eröffnen, mehr Geld für die Kontrollen auszugeben.

Presseportal: Greenpeace e.V. - Pestizide in Lebensmitteln: Der Verbraucher zahlt zweimal / Greenpeace-Studie deckt Kosten der Lebensmittel- und Grundwasserüberwachung auf

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