Montag, 15. November 2010

Westerwelle will Abschaffung der kalten Progression

Was will er? Die Abschaffung der kalten Progression? Warum?
In der Spitze der Bundesregierung gibt es Unstimmigkeiten über rasche steuerliche Entlastungen der Mittelschicht. Wenn es in diesem und im nächsten Jahr Lohnerhöhungen gebe, dann wolle die Regierung durchsetzen, dass diese auch wirklich beim Arbeitnehmer landeten und nicht gleich wieder in großen Teilen "vom Steuerstaat" vereinnahmt würden, sagte Vizekanzler und FDP-Chef Guido Westerwelle im Deutschlandfunk.
Na danke. Ich zitiere dazu nur mal schnell die Bundeszentrale für politische Bildung:
Anders als bei den Steuern gibt es bei den Sozialabgaben keine Freibeträge oder Progression. Ab einem Arbeitsentgelt von 800 Euro müssen diese in voller Höhe gezahlt werden. Daher stellen die Sozialabgaben für die unteren und mittleren Einkommensgruppen gegenwärtig eine deutlich größere Belastung dar als Steuern.
Sprich: die Belastung der unteren  und mittleren Einkommensgruppen soll laut Guido Westerwelle steigen. Ja, so kommt die Lohnerhöhung bestimmt auch beim Arbeitnehmer an!

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