Donnerstag, 14. Oktober 2010

Weg von der Überflußgesellschaft

Ich sitze jetzt schon immer da und überlege mir wie viel wirklich nötig ist. Muss ich wirklich den Streichkäse meterdick auf mein selbstgemachtes Brot packen? Wie wenig ist möglich? Wie wenig ist möglich, damit es immer noch gut schmeckt? Eine Frage, die sich mir als Genießer eigentlich nie gestellt hat. Wenn etwas gut schmeckt, kann man eigentlich davon auch viel essen. Das stand meinem Waschbrettbauch bislang auch immer im Wege. Jetzt heißt es für mich Neuland zu betreten. Neue Entdeckungen machen. Spannende Erfahrungen sammeln.

Wie auch immer, gestern Abend hab ich wieder gevöllt und 500 Gramm Hackfleisch fast ganz alleine in mich hinein gepumpt. Es war ja fertig gebraten und lag einfach so rum. Fieser psychologischer Effekt. Meine Eltern haben mir früher immer beigebracht: "Iss den Teller leer!". Klar, verhalt ich mich auch so. Funktioniert angeblich auch ohne, dass es einem die Eltern beibringen. Dann schmecken Hack.bällchen auch noch so lecker. Und klein sind sie. Mit einem Happs gehen sie rein, ohne dass man lang kauen muss. Da beschäftigt man sich viel weniger mit dem Essen und es geht mehr rein. Und zu guter Letzt sieht man nicht, wie viel man davon gegessen hat, sondern nur noch, wie viele noch da sind. Das verleitet zum mehr essen.

Fazit: Das nächste Mal einfach den Teller nicht mehr so voll machen. Schon isst man automatisch weniger und wird trotzdem satt. Fiese Psychologie!

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